Oft hören wir, wenn wir etwas verändern wollen: Das bringt sowieso nichts. Wenn nur wir allein etwas ändern, dann ist das wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Also lassen wir es lieber sein und tun gar nichts. Ob es ums Energieeinsparen geht, den CO2 Ausstoß, um den Umweltschutz allgemein oder um den Kampf gegen Hunger und Armut. Immer wieder kommt: „Das bringt eh nichts.“

Am meisten interessieren wir uns für uns selbst. Meine Tochter hört aufmerksam zu, wenn irgendetwas aus ihrer frühen Kindheit erzählt wird. Jugendliche sind äußerst stark daran interessiert wer sie sind, beziehungsweise was andere über sie denken. 

Oft probieren sie neue Rollen aus, verhalten sich mal so mal so und schauen wie das ankommt, wie das wirkt.

Sehen meint  zweierlei. Zum einen meint es das sehen mit dem biologischen Auge. Zum andern kann es aber auch das sehen mit dem geistigen Auge oder gar das sehen mit dem "Herzen" meinen.

Ebenso kann es meinen, dass man eben nur das sieht was man sehen will und anderes nicht sieht, obwohl es genauso vorhanden ist.

Sich miteinander unterhalten heißt für manche immer nur zuzuhören, was die anderen über sich und ihre Familie erzählen. Keine Chance zu haben, von sich und seinen Themen zu erzählen. Im ungünstigsten Fall unterhalten sich zwei, bei der der eine immer nur von sich und der andere nie etwas von sich erzählt.

 „Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, als unser Abbild, uns ähnlich…", so lesen wir am Anfang der Bibel. Es fällt auf, dass Gott von sich als „Wir" spricht. „Lasst uns…" heißt es da mehrmals. Man muss daraus lesen: Gott ist Gemeinschaft, lebendige Beziehung, ein „Wir". Und wir Menschen, als sein Abbild sind dann ebenso ein „Wir". Auch wenn wir das mit dem „Wir" noch nicht so richtig hinkriegen, denn meist versteht man unter dem „Wir" nur seine eigene Gruppe.

Die im Internet häufig gestellte Frage lautet: Gibt es Gott? Diese Frage beschäftigt besonders junge Menschen. Vielleicht stellen wir uns diese Frage auch.

Wenn wir in Google „Gott ist…“ eingeben, ergänzt Google „… tot." Viele denken, dass es Gott nicht gibt.

Seit Corona gingen viel mehr Menschen raus in die Natur. Manche zieht es von der Stadt aufs Land. Erholung findet man in der Natur. Wenn man rausgeht, ist man erstaunt über das satte Grün und die Vielfalt an Pflanzen. In manchem von uns erwachte das Interesse an den Namen der vielen Blumen, Gräser, Büsche und Bäume.